Rückblick auf die Gospelnight 2000

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Am Samstag, den 18. November 2000 fand in der Adventgemeinde Hannover Fischerstraße die 12. Gospelnight unter dem Thema „Come 2 Light“ statt. Die Organisation hatten Timo Grebe, der auch den größten Teil der Moderation der Veranstaltung übernommen hatte, Volkmar Proschwitz und Lars Eiteneier. Unterstützt wurden die Organisatoren von einer Schar Helfer, die sich im Verkauf der Karten, von Würstchen und Getränken, dem Einlass, und indem sie den Gästen bei Fragen zur Verfügung standen, um einen reibungslosen Ablauf bemühten. Auch die äußerst aufwendige Technik wurde sehr professionell geregelt. Um die Sicherheit zu gewährleisten, war eine Ärztin anwesend, die glücklicherweise nur wenig zu tun hatte.

Der Gemeindesaal, in dem die Gospelnight stattfand, war mit 425 Anwesenden vollständig gefüllt, obwohl alle Stühle zur Seite geräumt worden waren und die Besucher auf Decken oder ihren Jacken saßen. Ein absolutes Novum war die Möglichkeit der Kartenvorbestellung per Internet, die von 270 Besuchern genutzt worden war.

Eingeladen hatten die Organisatoren die Gruppen „Doubtless“, „Warn Direct“, „Logo“, „Puppets“ und „X-Sept“.

Doubtless, 7 junge Frauen und ein Mann eröffneten die Gospelnight mit ihren, meist von Klavier begleiteten Liedern, die die ersten Beifallsstürme erregten.

Warn Direct brachte professionell vorgetragenen Hip Hop aus Rostock, der die hauptsächlich jugendlichen Besucher zum Mitmachen animierte und eine junge Zuhörerin sogar dazu brachte, in einem Spontanvortrag ihr Rap-Talent unter Beweis zu stellen.

Für Logo war es bereits der dritte Auftritt auf einer der Gospelnights in Hannover. Ihren ersten hatten sie bereits 1991. Entsprechend gekonnt brachten sie ihre Darbietung rüber und erregten Begeisterung im Publikum, die durch rhythmisches Klatschen ihren Ausdruck fand, das anschließend auch alle anderen Gruppen begleitete.

In einer folgenden Pause hatten die Gäste die Möglichkeit, aus dem Saal ins Foyer zu gehen und dort etwas zu essen und zu trinken oder vor der Tür etwas frische Luft zu schnappen.

Das Programm ging weiter mit der Gruppe Puppets aus Nordrhein-Westfalen. Ihr Beitrag unterschied sich deutlich von allen anderen, schon da sie nicht selbst sangen, sondern Gospel vom Band hatten, zu dem sie die Puppen tanzen ließen. Als Bühne diente ein großes, mit schwarzem Stoff bespanntes Gestell, von dem sich die Handpuppen deutlich abhoben. Die bewegte, exakt eingeprobte und humorvolle Vorstellung der Jugendlichen riss das Publikum mit.

X-Sept schließlich bot bestens gesungenen Gospel dar. Bei ihren Liedern forderten die drei jungen Frauen die Zuhörer zum Mitsingen auf, die dieser Aufforderung Folge leisteten, soweit sie die Lieder kannten.

Wie schon Tradition, wurden auch vier CDs verlost: eine für die richtige Anzahl der Anwesenden in dem Saal, eine für die richtige Anzahl der Vorbestellungen über Internet, eine für die Antwort, in welchem Jahr die Gospelnight nicht stattfinden konnte und eine für denjenigen, der an dem Tag den weitesten Weg zur Gospelnight zurückgelegt hatte: ein Besucher aus Bad Aibling.

Zum Abschluss sangen alle Gruppen ein Schlusslied gemeinsam, dessen Refrain auch vom Publikum mitgesungen wurde.

Diese Gospelnight war nicht nur von der hervorragenden Musik geprägt und ihrer begeisterten Aufnahme durch das Publikum, die sich durch zahlreiche Zugaben zeigte, sondern besonders auch von der guten Botschaft von Jesus (englisch: Gospel, daher der Name Gospelnight).

Aber keine Sorge für die, die sie verpasst haben: Es war nicht die Letzte, der Termin für die nächste Gospelnight steht schon fest: 20. Oktober 2001, bei der voraussichtlich unter anderen auch die Gruppe Ararat auftreten wird.

Lena Willig